Unterwegs

Ich bin unterwegs in Indien „von Mensch zu Mensch“ vom 6. bis 25. November mit einer Gruppe aus der Schweiz. Da uns immer wieder Leute in Gedanken und Gebeten begleiten, besonders Ehemalige, setze ich den Plan unserer Reise ins Internet.

Danke fuer all eure Verbundenheit!
Eure Schwester Myriam


Montag, 6. Nov. Ankunft in Bangalore, Vinayalaya, erste Schritte in eine ganz andere Welt

Dienstag, 7. Nov. Besuch des Kinderdorfes in Kengeri. Abendmesse mit inkulturierter Liturgie im Priesterseminar

Mittwoch, 8. Nov. Fahrt nach Tumkur. Begegnung mit Dalits und deren Naturreligion, kulturelles Programm, Uebernachtung im Ashram

Im Gespraech mit den Ashrambewohnern Jyothy und Preetam

Donnerstag, 9. Nov. Fahrt nach Mysore. Unterwegs besuchen wir die Hindustadt Melkote auf dem Berge, Uebernachtung im Roshini-Projekt bis am Montag. Wir werden in Mysore den Palast besichtigen, mit den Kindern die Schule und auch einen Slum besuchen, durch die Maerkte schlendern, tuechtig shoppen gehen: Herz was begehrst Du mehr. Wir werden auch das Altenheim von Vjai besuchen, auf den heiligen Berg Chamundi Hill fahren und im Anjali-Ashram miteinander schweigen.

Montag, 13. Nov. Fahrt zur tibetanischen Kolonie Bylakoppe. Wir halten unterwegs bei einem heiligen Ort der Jains. Gegen Abend Fahrt durch den Urwald nach Kutta.

Unterwegs auf den Strassen Indiens

Dienstag, 14. und Mittwoch, 15. Nov. sind vorwiegend Ausruhtage. Wir schlendern aber auch durch die Kaffee- und Teeplantagen, picknicken im Urwald und steigen zu einem Wasserfall hoch. Und ein Besuch im Urwaldspital ist auch dabei.

Donnerstag, 16. Nov. Fahrt nach Kannur, wo wir in den Zug steigen und bis Ernakulam (Cochin) fahren. Beena erwartet uns.

Freitag, 17. Nov. Fuer die Haelfte der Gruppe beginnt der Tag mit einem Zahnarztbesuch. Sie wollen auch mal wissen, wie Zaehne auf indisch gereinigt werden. Den restlichen Tag verbringen wir in den verschiedenen Projekten von Beena Sebastian. Am Abend Essen im Frauenhaus.

Samstag, 18. Nov. Ausruhtag auf den Backwaters. Wir sind in einem Boot ohne Motor auf dem Wasser unterwegs.

Sonntag, 19. Nov. Fahrt nach Kochi. Unsere Rickshawdriver erwarten uns schon ungeduldig. Wir fahren ans Meer und besichtigen verschiedene interessante Orte. Auch Lady Di wird wieder dabei sein.

Orientierungstafel. Lesen muesste man koennen…

Montag, 20. Nov. Fahrt mit der Faehre nach Mattancherry in die juedische Stadt, Besuch der Synagoge und shoppen nach Herzenslust, gegen Abend weitershoppen im Broadway, der uralten Einkaufsstrasse von Ernakulam, oder einfach das Marktleben geniessen.

Dienstag, 21. Nov. Wir fahren nach Cherai Beach. Ayurveda-Massage fuer alle, die wollen.

Mittwoch, 22. Nov. Letzte Wuensche, Fahrt mit dem Nachtzug zurueck nach Bangalore. Der Kreis schliesst sich.

Donnerstag, 23. und Freitag, 24. Nov.: Letzte Wuensche in Bangalore, Besuch der theologischen Fakultaet mit Pater Henry, Abschied nehmen.

Samstag, 25. Nov. Rueckflug

Wir sind keine Touristengruppe, sondern wollen dem indischen Menschen begegnen, wie er leibt und lebt. Wir kommen, um zu lernen, mehr ueber den Alltag zu erfahren und uns Gedanken zu machen, was dies unsern Alltag im uebersaettigten Europa angeht. Wir besuchen ein Frauenhaus, essen mit ehemaligen Strassenkindern, sind offen, was der Augenblick uns bringt. Oft benutzen wir oeffentliche Verkehrmittel. Indien ist das religioeseste Land der Welt. Wir kommen in Kontakt mit sieben verschiedenen Weltreligionen, inklusive das Christentum. In Indien gibt es Christen seit dem ersten Jahrhundert. Wir erfahren das Wohlwollen von Muslimen, besuchen heilige Staetten der Hindus und Jains, lernen den tibetischen Buddhismus kennen, uebernachten in einem Ashram von Dalits, die einer Naturreligion angehoeren und besuchen die alte Synagoge in Mattamcherry. Indien hat eine sehr positive Geschichte mit den Juden. Bewusst halten wir die Preise tief, damit auch Menschen mit kleinerem Budget, aber viel Interesse mitkommen koennen. Wir sind keine Discounterreise! Diese Reise findet schon zum 9. Mal statt mit mittlerweile ueber 100 TeilnehmerInnen, von denen viele mehrmals dabei waren.

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